Genogramme und Aufstellungen

Genogramme, also „Familien-Zeichnungen“, und das Aufstellen von (Familien-)Systemen durch Figuren oder Stellvertreter*innen sind alte und bewährte Methoden, um familiäre Zusammenhänge sichtbar zu machen, sie zu klären und zu lösen.

Herkunftsfamilie und Vorfahren prägen das Leben und viele Lebensentscheidungen mehr als man
es vielleicht möchte. Eltern und Familien vermitteln Werte, Glaubenssätze und Einstellungen zum Leben, die häufig wesentliche Lebensentscheidungen beeinflussen – und ebenso die Art und Weise, wie wir unser Leben leben (oder eben nicht).

Genetik, Prägung und vorgelebte Lebens- und Beziehungsmodelle haben großen Einfluss auf Partnerwahl und Partnerschaft, auf die berufliche Entwicklung und die Einbindung in das soziale Leben vor Ort.

"Wir suchen das Vertraute."

Genogramme und Aufstellungen können hier als Methoden der Familienrekonstruktion sehr gut zur Klärung und Auflösung von Vermächtnissen und Verstrickungen beitragen. „Alles ist erlernt, kann also auch ent-lernt und neu gelernt werden.“ (G. Schmidt).

In diesem Sinne ist Genogrammarbeit ein Schritt „vom Vorgegebenen zum Aufgegebenen“
(B. Hildenbrand) und das Aufstellen eine Möglichkeit, „auf die natürlichste Weise der Welt
zu lernen, nämlich mit dem Körper“ (G. Weber). Mit beiden Verfahren können Ressourcen erschlossen, Resilienz gestärkt und Beziehungen verbessert werden.

Viel Freude!

Seminartermine                  

P.S.: Für das Berufsleben eignen sich beide Methoden analog: als Organigrammarbeit, Team- und Organisationsaufstellungen.

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